Theater unter der Linde ab 29. Juli 2026: Die kleine Hexe
Ein Theater nach dem Buch von Otfried Preußler, Bühnenfassung von John von Düffel
gespielt von der Young Stage | Theater Immenried
Regie Sarah Gieler
Aufführungen im Theater unter der Linde von 29. Juli bis 2. August 2026
Zum Stück
Die kleine Hexe ist erst 127 Jahre alt – und damit viel zu jung, um bei der großen Walpurgisnacht auf dem Blocksberg mittanzen zu dürfen. Doch sie widersetzt sich dem Verbot der alten Hexen und wird erwischt. Zur Strafe muss sie ein ganzes Jahr lang beweisen, dass sie eine „gute Hexe“ werden kann.
Mit ihrem treuen Raben Abraxas versucht sie fortan, alles richtig zu machen. Doch gut sein bedeutet für sie nicht, Regeln blind zu befolgen, sondern mutig für Gerechtigkeit einzustehen: Sie hilft Armen, widersetzt sich Ungerechtigkeit und bringt so manches Hexengesetz durcheinander. Das gefällt den mächtigen Hexen gar nicht – und am Ende muss sich entscheiden, was wahre Güte wirklich ausmacht.
Die kleine Hexe ist eine warmherzige, humorvolle Geschichte über Mut, Freundschaft und Zivilcourage. Ein Theaterstück für Kinder – und für Erwachsene, die sich daran erinnern wollen, dass richtiges Handeln manchmal bedeutet, gegen starre Regeln aufzustehen.
Wintertheater zum Jahreswechsel 2026: Der Vorname
von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière
gespielt von der Classic Stage | Theater Immenried
Regie: Sandro Droth
Aufführungen in der Turn- und Festhalle: Termine im Veranstaltungskalender
Zum Stück
Der Vorname ist eine pointierte Gesellschaftskomödie über Familie, Erwartungen und die feinen Risse unter der Oberfläche gepflegter Gespräche.
Bei einem gemütlichen Abendessen unter Freunden und Verwandten sorgt eine scheinbar harmlose Ankündigung für einen Eklat: Der werdende Vater verrät den geplanten Vornamen seines Kindes. Was als Scherz beginnt, entwickelt sich rasend schnell zu einer hitzigen Diskussion. Moralische Überzeugungen, politische Ansichten, alte Verletzungen und lang gehütete Geheimnisse kommen ans Licht – mit ebenso viel Witz wie Schärfe.
Das Stück lebt vom schnellen Dialog, präzisem Timing und treffsicheren Pointen. Hinter der humorvollen Fassade verbirgt sich eine kluge Analyse bürgerlicher Selbstbilder und familiärer Dynamiken. Der Vorname ist unterhaltsam, böse, überraschend ehrlich – und am Ende deutlich mehr als eine Debatte über einen Namen.
